Nutzung der Gemeinwohlflächen

© BOB CAMPUS / Simon Veith

Gemeinwohlflächen am BOB CAMPUS nutzen

Die Gemeinwohlflächen am BOB CAMPUS sind Orte für Selbstorganisation, Engagement und Mitgestaltung. Hier kannst du eigene Ideen für das Quartier verwirklichen und Aktivitäten organisieren, die Menschen zusammenbringen und einen Mehrwert für die Nachbarschaft schaffen. Melde dich mit deiner Projekt- oder Veranstaltungsidee per E-Mail bei unserer Kollegin Melisa Lehmann.

Zu den Gemeinwohlflächen gehören aktuell:

  • die Nachbarschaftshalle (Über 200 m² in Ebene 3)
  • die Dachterrasse (Ca. 170 m², teilweise überdacht auf Ebene 7)
  • die Nachbarschaftsterrasse im Nachbarschaftspark Oberbarmen

Je nach Art und Umfang deiner Aktivität prüfen wir gemeinsam, welche Fläche am besten geeignet ist.

Was ist zu beachten?

Die Nutzung der Gemeinwohlflächen ist kostenfrei. Allerdings können sie ausschließlich für gemeinnützige oder nachbarschaftliche Aktivitäten genutzt werden.

Unter den folgenden Rahmenbedingungen kannst du die Gemeinwohlflächen am BOB CAMPUS nutzen:

  • Die Aktivität ist offen für Menschen aus dem Stadtteil, bringt einen Mehrwert für die Nachbarschaft oder richtet sich an Zielgruppen, die im Stadtteil leben, lernen, arbeiten oder sich engagieren.
  • Private oder kommerzielle Veranstaltungen sind nicht möglich.
  • Wir finden gemeinsam einen passenden Termin bzw. Zeitslot, an dem deine Aktivität stattfinden kann.
  • Es dürfen keine Verkäufe stattfinden. Ebenso dürfen keine Eintrittsgelder oder Gebühren erhoben werden – die Teilnahme muss kostenlos sein.
  • Vorab erhältst du eine Einweisung, damit du dich vor Ort mit allem Wichtigen auskennst.
  • Du schließt mit uns eine Nutzungsvereinbarung (für gemeinnützige Organisationen & Körperschaften des öffentlichen Rechts) oder einen Ehrenamtsvertrag (für Privatpersonen).
  • Du führst die Aktivität sowie den Auf- und Abbau eigenständig durch. Eine Veranstaltungsbetreuung durch Mitarbeitende findet nicht statt, wir sind lediglich während unserer Arbeitszeiten erreichbar.
  • Du bist dafür verantwortlich, dass die Gemeinwohlflächen sauber und ordentlich hinterlassen werden. Plane dafür nach deiner Aktivität ausreichend Zeit ein, um u. a. den Boden besenrein zu hinterlassen, Mobiliar an seinen Platz zu stellen, Müll zu entsorgen und die Flächen so zu übergeben, wie du sie vorgefunden hast und selber gerne vorfinden möchtest. Den Zustand der Flächen hältst du vor und nach deiner Aktivität im Übergabeprotokoll fest – ggf. ergänzt durch Fotos.

Wie ist der Ablauf?

Nach deiner Kontaktaufnahme und der Vorstellung deiner Idee werden wir die Rahmenbedingungen zur Nutzung erläutern sowie die Durchführbarkeit der Idee auf den Gemeinwohlflächen am BOB CAMPUS klären. Anschließend legen wir gemeinsam geeignete Termine fest und treffen weitere Absprachen.

Wir schließen eine Nutzungsvereinbarung (gemeinnützige Organisationen & Körperschaften öffentlichen Rechts) oder einen Ehrenamtsvertrag (Privatpersonen) für die abgestimmte Nutzung. Vor deiner Nutzung erhältst du im Rahmen einer Begehung eine persönliche Einweisung in die jeweilige Gemeinwohlfläche und die geltenden Rahmenbedingungen (u.a. Brandschutzordnung, Flucht- und Rettungswege, Zutritt in die Nachbarschaftsetage, Licht & Strom, verfügbares Equipment und Ausstattung für deine Aktivität etc.) und kannst deine Fragen mit dem Team besprechen.

Du führst die Aktivität eigenständig durch. Wir betreuen keine Veranstaltungen, d.h. alles Wichtige klären wir gemeinsam im Vorfeld.

Direkt nach deiner Nutzung hinterlässt du die genutzte Fläche sauber und ordnungsgemäß, sodass auch die nächsten Nutzer*innen eine angenehme Umgebung vorfinden und direkt mit ihrer Aktivität starten können.

Wie werden die Aktivitäten auf den Gemeinwohlflächen beworben?

Alle Veranstaltungen tragen wir in unseren Terminkalender ein. Dafür benötigen wir einen Ankündigungstext mit allen relevanten Informationen und ein Bild, z.B. ein Foto oder ein Logo (bitte sendet uns nur Bilder zu, bei denen die Urheberrechte geklärt sind und gebt diese mit an).

Gerne können wir weitere Wege der Öffentlichkeitsarbeit miteinander abstimmen.

Social Media

Auf Wunsch können die Aktivitäten in den digitalen Kommunikationskanälen des BOB CAMPUS ohne Gewähr auf Umsetzbarkeit geteilt werden. Die entsprechenden Texte und Materialien stellst du uns zur Verfügung. Du erklärst in diesem Fall, dass du die uneingeschränkten Rechte am Material hast und stellst diese dem BOB CAMPUS uneingeschränkt zur Nutzung zur Verfügung. Wir behalten uns inhaltliche Änderungen vor.

Wenn du Beiträge auf Social Media (Instagram, Facebook, LinkedIn, Nebenan.de) postest, freuen wir uns, wenn du uns als „Collab-Partner“ einlädst oder uns im Beitrag verlinkst.

Aushängen von Plakaten & Auslegen von Flyern am BOB CAMPUS

Gerne kannst du Plakate aushängen (an der hölzernen Posterwand an der Rampe im Nachbarschaftspark oder im Fenster der Nachbarschaftshalle) oder Flyer auslegen (im Flyerständer auf der Nachbarschaftsetage).

In allen Kommunikationsmitteln sowie Pressemeldungen zur Bewerbung der Aktivitäten, die auf den Gemeinwohlflächen stattfinden, muss BOB CAMPUS als Veranstaltungsort bzw. als Kooperationspartner genannt und mit seinem Logo eingebunden werden. Hierzu bedarf es einer individuellen Abstimmung und einer Freigabe vor Veröffentlichung.

Hinweis für Fotos und Filmmaterial

Für Fotos und Filmmaterial, die im Rahmen von Veranstaltungen durch den/ die Nutzer*in entstehen, weisen wir ausdrücklich auf die Berücksichtigung von Bildrechten, Datenschutz sowie die Einwilligung der fotografierten Personen hin.

Hinweis

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Organisationen, Gruppierungen oder Bewegungen angehören, dieser Szene zuzuordnen sind oder die durch rassistische, nationalistische, antisemitische, homophobe, transphobe, ableistische oder sonstige menschenverachtende und diskriminierende Handlungen oder Äußerungen in Erscheinung treten oder bereits getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

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